Fade Frisur: Alle Typen und welcher zu dir passt

Lesezeit: 6 Minuten · Zuletzt aktualisiert: August 2026

⏰ Zu faul zum Lesen? Hier die Zusammenfassung

Bei einem Fade laufen die Seiten und der Nacken stufenlos von kurz zu lang über. Es gibt drei Typen: Low (dezent, auf Ohrhöhe), Mid (auf Schläfenhöhe, am häufigsten gewählt) und High (über der Schläfe, stärkster Kontrast). Welcher zu dir passt, hängt von deinem Haartyp und deiner Gesichtsform ab; rechne mit 2 bis 4 Wochen zwischen den Terminen, je nachdem wie hoch der Fade sitzt.

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Die drei Fades: Low, Mid und High

So gut wie jeder Fade, den du beim Barber siehst, ist einer dieser drei. Der Rest sind Varianten davon.

Low Fade

Der Übergang beginnt direkt über dem Ohr und läuft in den Nacken aus. Das ist die dezenteste Variante: von vorne sieht man kaum etwas davon, von der Seite wirkt es gepflegt, ohne aufzufallen. Funktioniert bei so gut wie jedem Haartyp und in so gut wie jedem Arbeitsumfeld.

Mid Fade

Der Übergang beginnt an der Schläfe, etwa auf halber Höhe der Seite. Das ist der am häufigsten gewählte Fade, und das nicht ohne Grund: genug Kontrast, um scharf auszusehen, aber nicht so hoch, dass es auffällig wird. Wenn du zwischen den drei Varianten schwankst, ist das die sichere Wahl.

High Fade

Der Übergang beginnt über der Schläfe. Der Kontrast zwischen kurz und lang ist groß, wodurch die Frisur scharf und auffällig wirkt. Und wodurch dein Oberkopf wirklich sitzen muss, denn dorthin geht die ganze Aufmerksamkeit. Ein High Fade wächst außerdem am schnellsten aus der Form.

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Fade oder Taper: Was ist der Unterschied?

Diese beiden werden oft verwechselt. Bei einem Taper wird nur der Rand kürzer: Nacken und Ohrenpartie laufen kurz aus, der Rest der Seite bleibt auf Länge. Bei einem Fade läuft die gesamte Seite im Übergang mit, oft bis auf die Haut.

Kurz gesagt: ein Taper ist ein sauberer Abschluss der Ränder, ein Fade ist eine eigenständige Frisur. Willst du etwas, das beim Herauswachsen kaum auffällt, wähle einen Taper oder einen Low Fade.

Welcher Fade passt zu deinem Haar?

Kurzes Haar oben

Bei kurzem Haar oben brauchst du Kontrast, sonst wird es eine einheitliche Kurzhaarfrisur. Ein Mid oder High Fade funktioniert dann am besten. Ein Low Fade mit sehr kurzem Haar oben wirkt schnell wie ein gewöhnlicher Kurzhaarschnitt.

Langes Haar oben

Bei längerem Haar oben ist ein Low oder Mid Fade die bessere Wahl. Die Länge oben liefert bereits den Kontrast; ein High Fade dazu macht das Gesamtbild schnell kopflastig. Außerdem fällt längeres Haar leichter über einen niedrigeren Übergang, wenn du es offen trägst.

Lockiges Haar

Locken und Fades passen hervorragend zusammen. Die dichte Locke oben gegen die enge Seite ergibt genau den Kontrast, der einen Fade schön macht. Achte auf eines: Locken federn beim Trocknen auf, wodurch der Übergang nass anders aussieht als trocken. Lass deinen Barber deshalb immer auf trockenem Haar den letzten Schliff geben.

Dünnes oder dünner werdendes Haar

Ein Fade ist hier oft genau der richtige Schritt. Indem die Seiten kurz gehalten werden, fällt der Dichteunterschied oben weniger auf. Geh nicht zu hoch: ein High Fade legt den Fokus auf den Wirbel, und das ist meist genau der Bereich, den du nicht betonen willst.

Welcher Fade passt zu deiner Gesichtsform?

Gesichtsform Beste Wahl Warum
Rund Mid oder High Fade Enge Seiten und Volumen oben lassen das Gesicht optisch länger wirken
Länglich Low Fade Erhält Breite an den Seiten, damit das Gesicht nicht noch länger wirkt
Eckig Alle drei Eine markante Kieferlinie trägt so gut wie jeden Fade
Herzförmig Low oder Mid Fade Verhindert, dass der schmale untere Gesichtsteil zusätzlich auffällt

Nimm das als Richtung, nicht als Gesetz. Haaransatz, Haardichte und wie du es oben trägst wiegen mindestens genauso schwer.

Fade und Bart ineinander übergehen lassen

Hast du einen Bart, stellt sich die Frage, was an der Kieferlinie passiert. Zwei Optionen.

Durchgehend: der Fade geht am Backenbart in den Bart über, sodass es nirgends eine harte Linie gibt. Das wirkt am gepflegtesten, erfordert aber Pflege. Sobald einer der beiden herauswächst, fällt der Übergang auseinander.

Getrennt: der Fade endet an der Kieferlinie und der Bart beginnt mit einer eigenen Linie. Cleaner und einfacher zu pflegen, erfordert aber eine saubere Linie.

Fade bei Kindern

Bei Kindern funktioniert ein Low Fade am besten. Der Übergang sitzt niedrig, wächst ruhig heraus und du sitzt nicht alle zwei Wochen beim Friseur. Außerdem ist es weniger auffällig, was an den meisten Grundschulen gut ankommt.

Schneidest du selbst? Halte die Sitzungen kurz und arbeite mit längeren Aufsteckkämmen, damit eine Bewegung deines Kindes keinen sichtbaren Ausrutscher verursacht.

Was sagst du deinem Barber?

Das Schwierigste an einem Fade ist nicht die Frisur, sondern das Gespräch davor. "Mach einfach kurz" führt selten zu dem, was du dir vorgestellt hast. Diese vier Sätze decken alles ab:

  1. Nenne den Typ und die Höhe. "Ein Mid Fade, Übergang auf Schläfenhöhe."
  2. Sag, wie kurz der untere Bereich sein darf. "Unten bis auf die Haut" oder "unten eine halbe Nummer, nicht bis auf die Haut."
  3. Sag, was oben bleiben soll. "Oben die Länge behalten, nur die Spitzen ab."
  4. Gib Nacken und Bart an. "Nacken rund abschließen" oder "den Fade in den Bart übergehen lassen."

Nimm ein Foto mit. Barber arbeiten lieber mit einem Bild als mit einer Beschreibung, und es spart euch beiden Zeit.

Wie lange bleibt ein Fade scharf?

Rechne mit zwei bis drei Wochen, je nachdem wie schnell dein Haar wächst und wie hoch der Fade sitzt. Ein High Fade wächst am schnellsten aus seiner Form, weil der Übergang am breitesten Teil deines Kopfes liegt; einen Low Fade kannst du oft vier Wochen stehen lassen.

Das ist genau der Grund, warum viele Männer selbst nacharbeiten. Du musst den Fade nicht neu setzen. Nur die untere Zone und den Nacken pflegen hält ihn zwei bis drei Wochen länger scharf.

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Selbst einen Fade schneiden oder nacharbeiten?

In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung liest du, wie du Zonen setzt und ohne harte Linien blendest: Fade schneiden in 9 Schritten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Fade Frisur?

Eine Frisur, bei der das Haar an den Seiten und im Nacken stufenlos von sehr kurz zu längerem Haar oben übergeht, ohne sichtbaren Übergang.

Welche Fades gibt es?

Die drei, die du am häufigsten siehst, sind der Low Fade (Übergang auf Ohrhöhe), der Mid Fade (auf Schläfenhöhe) und der High Fade (darüber). Daneben gibt es den Taper, bei dem nur die Ränder auslaufen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Low, Mid und High Fade?

Nur die Höhe, auf der der Übergang beginnt. Je höher, desto mehr Kontrast — und desto schneller wächst die Frisur aus ihrer Form.

Welcher Fade passt zu kurzem Haar?

Ein Mid oder High Fade. Bei kurzem Haar oben brauchst du Kontrast, sonst wirkt es wie eine einheitliche Kurzhaarfrisur.

Geht ein Fade bei lockigem Haar?

Ja, und es steht oft ausgezeichnet. Lass aber immer auf trockenem Haar den letzten Schliff geben, weil Locken beim Trocknen auffedern.

Wie oft solltest du einen Fade nacharbeiten lassen?

Zwei bis drei Wochen für einen Mid oder High Fade, bis zu vier Wochen für einen Low Fade.